Zu Besuch im FRIEDENSDORF INTERNATIONAL in Oberhausen

Im Rahmen der Kontaktstunden im 4. Schuljahr fuhren unsere beiden 4. Schuljahre an zwei Tagen im Mai 2017 nach Oberhausen zum Friedensdorf International. Angeregt, begleitet, sowie vor- und auch nachbereitet wurde dieses Projekt durch die Pfarrerin Fr. Holthuis von der ev. Kirchengemeinde Am Lauerhaas und durch den Pastor Hr. Mertens von der kath. Kirchengemeinde St. Antonius.

Die „Mausklasse“ 4a mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Lemm

Wir sind dort sehr freundlich empfangen worden und haben an diesem Tag interessante und in Erinnerung bleibende Begegnungen und Erfahrungen machen können, die sicherlich bei vielen unserer Kinder noch lange „nachwirken“ werden! Sie erhielten auf all ihre Fragen Antworten und erfuhren so ganz viel Wissenswertes über die Lebensumstände der Kinder in ihren Heimatländern (schwerpunktmäßig Afghanistan und Angola, aber auch aus Vietnam), die hier momentan im Friedensdorf leben. Neben vielen ausführlichen Erzählungen und Berichten durch zwei Mitarbeiter/innen, die uns den ganzen Tag begleiteten, waren die eindruckvollsten Momente das gemeinsame Spielen mit den Kindern aus dem Dorf. Beim Fußballspielen, Malen mit Straßenkreide, Herstellen von Freundschaftsarmbändern oder auch dem Spielen mit jüngeren Kindern („Kindergartenalter“) rückten die Verletzungen der Kinder (egal ob auf den ersten Blick sichtbar oder auch nicht) ziemlich schnell in den Hintergrund und beide „Gruppen“ freuten sich darüber, Zeit miteinander zu verbringen.

Die „Löwenklasse“ 4b mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Niggemann-Nieswand
In der Schlussrunde kam im Rahmen der Spendenübergabe durch die Klassensprecher auch die Rede auf „sonstige“ Formen von Spendenmöglichkeiten, wie z.B. ehrenamtliche Helfer/ Praktikanten als „Zeitspender“, Sachspenden usw. Wir erfuhren, dass sich die Kinder des Friedensdorfes auch sehr über Kuscheltiere freuen, die sie u.a. während des Hin-/Rückfluges gerne als „Seelentröster“ nutzen. Auch Spielzeug (ausgenommen Puzzles, Gesellschaftsspiele, Bücher) und gut erhaltene Kleidung werden gerne genommen, da die Kinder bzw. ihre Familien nur wenig besitzen, aber auch, weil beim Flug nicht so viel Gepäck mitgenommen werden kann.

Es ist aber auch möglich, Erwachsenenkleidung u.a. zu spenden, die dann in den Friedensdorf Interläden (Second-Hand-Läden, deren Verkaufserlöse dem Friedensdorf zugute kommen) verkauft werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite www.friedensdorf.de

Es waren zwei beeindruckende und unvergessliche Tage – sicherlich für alle!

Michaela Lemm und
Denise Niggemann-Nieswand

   
© GGS Konrad Duden